Gut rasierte Sportler sind in Sportarten, bei denen es um hohe Geschwindigkeiten geht, heute üblich.
Radprofis, Läufer, Schwimmer und Triathleten rasieren sich die Beine, häufig auch ihren gesamten Körper. Bringt das wirklich etwas?
Rasur bei Radfahrern
Weniger Abschürfungen: Ohne Beinbehaarung ist die Reibung geringer, was bei einem Sturz geringere Abschürfungen zur Folge hat und die Wundversorgung einfacher macht.
Geringerer Luftwiderstand: mit enganliegender Kleidung oder durch eine perfekte Rasur kann der Luftwiederstand gesenkt werden und die Energie besser in Vortrieb umgesetzt werden.
Rasur bei Läufern
Eine gut rasierte Haut sorgt für eine Verbesserung der Aerodynamik und bringt auch bei Langstreckenrennen Vorteile – nicht nur bei Sprints. Auch hier führt wie bei Radfahrern eine gründliche Rasur in Kombination mit enganliegender Kleidung zu einen geringeren Luftwiderstand und zu einer Leistungssteigerung, die wertvolle Sekunden im Rennen bringen kann.
Rasur bei Schwimmern
Ob die Körperrasur zu einer Leistungssteigerung beim Schwimmen führt, ist noch nicht bewiesen. Schwimmprofis schwören darauf und rasieren sich erst kurz vor einem Wettkampf frisch. Oft geht es auch um ein objektives Körpergefühl, um ein “Einswerden mit dem Wasser”.
Rasur bei Triathleten
Was für Läufer, Radfahrer und Schwimmer gilt, gilt natürlich auch für Triathleten. Und, besonders wichtig: Die Massage danach ist ohne Behaarung einfach viel effektiver, da der Masseur einen unmittelbareren Kontakt mit der Haut hat. Sportgels können ebenfalls leichter einmassiert werden, da die Haut direkt erreicht wird.
Für Sportler, die sparen wollen bei der Rasur: RazWar (die Leute mit den günstigen Rasierklingen) packen bei einer Bestellung über 40 EUR im September ein naturreines After-Shave-Balm zu jeder Sendung.